Einträge getaggt mit Demokratie
     Anarchists believe the phrase “law and order” is one of the great deceptions of our age. Law does not bring order, certainly not the harmonious order of a cooperative society, which is the best meaning of that word. It brings, if anything, the order of the totalitarian state, or the prison, or the army, where fear and threat keep people in their assigned places. All law can do is artificially restrain people who are moved to acts of violence or theft or disobedience by a bad society. And the other brought by law is unstable, always on the brink of a fall, because coercion invites rebellion. Laws cannot, by their nature, create a good society; that will come from great numbers of people arranging resources and themselves voluntarily (“Mutual Aid”, Kropotkin called it) so as to promote cooperation and happiness. And that will bet he best order, when people do what they must, not because of law, but on their own.
     What has modern civilization, with its “rule of law,” its giant industrial enterprises, its “representative democracy,” brought? Nuclear missiles already aimed and ready for the destruction of the world, and populations—literate, well-fed, and constantly voting—of a mind to accept this madness. Civilization has failed on two counts: it has perverted the natural resources of the earth, and also the natural resources of people, which have the potential for genius and love.
Howard Zinn,The Art of Revolution. (via ex-ist)
(Von ex-ist gerebloggt)
Nur die dümmsten Kälber …

Nur die dümmsten Kälber …

(Von anarchyforpresident gerebloggt)
Der höchste Grad der demokratischen Teilhabe bestünde dann darin, sich selber die notwendige Armut zu verordnen oder sich gleich sozialverträglich aufzuhängen, am besten qua basisdemokratischem Mehrheitsbeschluss. Unter Kannibalen muss eben ab und zu jemand in den Kochtopf wandern, und das Prozedere lässt sich hervorragend demokratisieren.
Robert Kurz: Geld ohne Wert. S. 383.
(Von cristianethiel gerebloggt)
Everything is OK.

Everything is OK.

(Quelle: radiochiflado.blogsport.de)

Das Prinzip der Wahl ist ein durchaus demokratisches Prinzip. Es hat die Tendenz, aus der Volksseele einen Diagonalwillen zu destillieren. Jeder Wähler erkennt mit der Ausübung seines Rechts dieses Prinzip ausdrücklich an, das Prinzip der Berechtigung des Mehrheitswillens, das einzelne, selbständige Individuum zu unterdrücken, es den Beschlüssen der Majorität der aus der Majorisierung der Minoritäten hervorgegangenen Körperschaften gefügig zu machen, aus jeder Persönlichkeit eine Nummer im Gesamtbetriebe und aus jeder autonomen Regung eine Gefahr für das demokratische Ganze herzustellen.
aus: Erich Mühsam: Zur Naturgeschichte des Wählers. via
Die liberale Demokratie ist das Gesicht, das die besitzenden Klassen zeigen, wenn sie keine Angst haben, der Faschismus jenes, das sie zeigen, wenn sie Angst haben.
Herbert Marcuse: Konterrevolution und Revolte. S. 34.

Volksherrschaft

Von der demokratischen Herrschaftsform wird gesagt, dass sie gar keine Herrschaft sei, weil hier im Auftrag des Volkes ge­herrscht werde. Es heißt, das Volk sei der „wahre Souverän“, die Demokratie demnach die Herrschaft des Volkes.

„Hier muss ein Irrtum vorliegen“, sagte Herr Keiner. „Ein Volk kann sich abfinden mit der vorgefundenen Herrschaft, aber es hat nicht die Kompetenz, diese in Auftrag zu geben. Es darf das Personal der Herrschaft wählen, hat aber nicht die Frage zu entscheiden, ob es eine Herrschaft geben soll oder nicht.

Denn das Volk ist in Wahrheit das Erzeugnis der Herrschaft, welche die Menschen in ihrem Machtbereich zu einem Kollektiv von Untertanen, als ihr Volk, zusammenschließt.

Es ist daher eine Unwahrheit zu behaupten“, sagte Herr K., „dass in einer Demokratie das Volk herrscht. Die Wahrheit ist: „Es wird wie in allen anderen Herrschaftsformen über das Volk geherrscht, in einer Demokratie mit ausdrücklicher Zustimmung der Be­herrschten.

Ob man es einmal mit anderen gesellschaftlichen Verhältnissen versuchen sollte, mit Verhältnissen, die so gut sind, dass sie keiner Herrschaft mehr bedürfen? Diese Frage wird dem Volk wohlweislich nicht zur Abstimmung vorgelegt. In dieser Frage haben die Menschen in ihrer Eigenschaft als Volk nirgendwo auf der Welt etwas zu sagen. Als Volk hat man für die Verhältnisse zu sein, welche die Herrschaft zu ihrem eigenen Nutzen eingerichtet hat. Mehr Freiheit steht für ein Volk nicht zur Wahl.“

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