Einträge getaggt mit Konsum

Happiness Is Just Around The Corner.

(Von outside-of-everything gerebloggt)
Mord, Totschlag, Graffiti.

Mord, Totschlag, Graffiti.

(Von klumpengeist gerebloggt)
Während in der ursprünglichen Phase der kapitalistischen Akkumulation “die Nationalökonomie den Proletarier nur als Arbeiter betrachtet”, der das zur Erhaltung seiner Arbeitskraft unentbehrliche Minimum bekommen muß, ohne ihn jemals “in seiner arbeitslosen Zeit, als Mensch” zu betrachten, kehrt sich diese Denkweise der herrschenden Klasse um, sobald der in der Warenproduktion erreichte Überflußgrad vom Arbeiter einen Überschuß von Kollaboration erfordert. Dieser Arbeiter, von der vollständigen Verachtung plötzlich reingewaschen, die ihm durch alle Organisations- und Überwachungsbedingungen der Produktion deutlich gezeigt wird, findet sich jeden Tag außerhalb dieser Produktion, in der Verkleidung des Konsumenten, mit überaus zuvorkommender Höflichkeit scheinbar wie ein Erwachsener behandelt. Da nimmt der Humanismus der Ware den Arbeiter “in seiner arbeitslosen Zeit und als Mensch” in die Hand ganz einfach deswegen, weil die politische Ökonomie diese Sphären beherrschen kann und muß. So hat “die konsequente Durchführung der Verleugnung des Menschen” die Ganzheit der menschlichen Existenz in die Hand genommen.
Guy Debord: Die Gesellschaft des Spektakels. These 43.

(Quelle: web.archive.org)

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